Rissklettern in Cadarese

Während es in der Schweiz anhaltend regnete, flüchteten wir etwas weiter südlich ins Fal Formazza nach Cadarese um unsere ersten Versuche beim Rissklettern zu starten.

Die ersten Tage tasteten wir uns erst einmal an die ungewohnten Kletter-sowie Absicherungstechniken heran und kletterten die Routen "halb clean". Dh., wir legten anstelle von Bohrhacken teilweise Friends.

Einigermassen sicher wagten wir uns dann an die Route "Crack a gogo" (6c+), wie der Name schon sagt, ein Riss der ca. 28m lang ist und gegen oben immer schmaler, ganz am Ende in eine feine Verschneidungskletterei übergeht. Kein einziger Bohrhacken.

Sven, dessen Kletterkarriere ein Bruchteil so alt ist wie meine, hatte von Anfang an mehr Vertrauen zu den mobilen Sicherungsgeräten. Er meinte "Als Handwerker vertraue ich diesen Dingern, wenn ich sie selbst lege und sehe wie sie verklemmen." Nun ja, an diesem Vertrauen muss ich wohl noch etwas arbeiten, oder die Friends mit Sturztraining einfach testen.

Nachdem ich die Friends alle so platziert hatte, dass ich ihnen halbwegs vertrauen würde, stieg ich ein und kletterte die Route durch. Oben in der Verschneidung kannst du kaum mehr was legen, die kleinen vertikalen Risschen brauchst du zum Halten, also gibt es nur eins: vorwärts bis zum nächsten Querriss und dort einhängen. Für mich war es ein kleiner Erfolg, obwohl es mich natürlich schon reizt, diese Route auch noch zu klettern mit dem gleichzeitigen legen der Friends.




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